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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
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v. Thnrnrisen. Mädchen! Tochter eine» Helden meinerster Eid bindet mich an das Vaterland und die Ehre! Liebe ohneEhre Ruhe in Schande. Kannst Du das zu sehn denken?Kannst Du mein Bild am Schandpfahl Dir denken? MeinenNamen geächtet, einen Gegenstand der Verachtung, am Fuße derAlpen, wie hier Kannst Du das Dir denken? Deinen Vaterdenken, wenn er vor allen Offizieren erklären muß daß seineTochter mit einem Niederträchtigen-ich kann nicht mehr da-

von reden! Sophie, ich liebe Dich über alles mein Hierseynbeweist es sage mir wie ich mit meinem Tode Deine Ruheerkaufen kann, ich will es aber eine Schandthat kann ich nichtbegehen.

Sophie. O Gott Gott! Ich bin verloren.

v. Thurn eisen. Ich will Deinen Vater männlich an-reden

Sophie. Vergebens

v. Th urn eisen. Ich will den Grafen

Sophie. Der Graf thut alles für uns. Er vermagnichts gegen den festen Willen meines Vaters, der mich mit demGrafen verlobte und nun sein ganzes Gtück nur in dieser Her-rath steht

v. Thurnriseu. Und in acht Stunden schon Ja, esist schrecklich! in acht Stunden!

Sophie. Du willst mich nicht retten? Dein Auge umwölktsich Du weinst Kannst Du mich nicht retten? Lieber Albert kannst Du nicht?

v. Thnru eisen. Sey barmherzig eine Schandthat kannich nicht begehen!

Sophie. Nun so vergib, daß ich sey nicht böse.Ich verstehe die Sachen nicht so ich weiß nicht, was Du wagendürstest. Sey nicht böse hörst Du!

Jffland, theatral Werke. VUI.

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