Druckschrift 
8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
Entstehung
Seite
218
Einzelbild herunterladen
 

Ge Heimerath (zornig). Den Teufel mögen Sie wissen!Wie kann ich denn dem Herrn Ehre erweisen?

Doktor. Die Verlobung ist seinem Herzen das größteGastmahl.

Geh time rath. Das Herz kann nicht» essen! (Er stampftmit dm Süßem) Es ist ja alleweile nichts zu haben, für schwerGeld nicht das Mindeste! Ach lieber Gott schaffen Sie ichwill gleich zu allen Italienern selbst fahren nehmen Sie ausallen Treibhäusern das Kostbarste reißen Sie cs mit Gewaltherans. Klagt so ein Gärtnerskerl, werfen Sie ihm mit Golddie Zähne ein; nur schaffen Sie, was kein Mensch hat als ich.

Doktor. Dem Minister ist die Freude

Gcheimerath. Einen Schweizer vor die Thüre hätte ichgern

Doktor. Nehmen Sie den Peter

Gcheimerath (heftig). Was?

Doktor. Er ist stark das Bandelier wird ihm gutlassen. Ich schaffe Ihnen ein reich gestickte» Kleid und einenschweren silbernen Degen.

Gcheimerath. Der Bettelkerl kann kommen. Der reicheMann macht nun einmal Kisten und Kasten auf. Norrtekuleiarro habe ich den sollen Seine Excellenz trinken. Unddas Gefrorne von Ananas das bekommen der Herr Ministernirgend so wie bei mir.

Doktor. Der Minister liebt das Gefrorne sehr

Gcheimerath. Soll haben, was er in sich hineinbringenkann. Morgen Abend morgen Abend muß mein ganzes HausChampagner trinken, bis sie an den Wänden herunter fallen. Wasnur den Kopf in mein Haus hineinsteckt soll trinken ganzeMannschaften, sage ich Ihnen, sollen Seiner Excellenz Gesundheittrinken, daß sie zum Jubel die Zunge nicht mehr heben können I