weder zu meiner Tochter kommen, noch an sie schreiben, noch sieansehen wollen.
Sekretär. Herr Geheimerath, so wahr ich — pfui, daß ichnoch betheuern wollte — ich weiß nichts von dem ganzen Handel.
Gcheimerath. Nun — ich habe mich denn nun auf IhrVerlangen erklärt. Ich habe Ihnen meine Meinung gesagt.
Sekretär. Ich auch.
Gcheimerath. Hahaha l Warum fahren Sie nicht auf?— Warum schlagen Sie nicht Stühle und Tische zusammen?Warum fordern Sie mich nicht heraus?
Sekretär. Weil nicht mehr von mir allein die Rede ist.Daß Mamsell Seeger verwickelt scheint — beunruhigt mich.
Geheimeralh. Sind Sie beunruhigt? Ganz recht! Ichfinde auch Sie und Ihre Bekümmerniß nunmehr ungemein sanft-mülhig.
Sekretär. Zittern Sie, wenn ich aufhöre es zu sehn.
Gcheimerath. Ich habe Ihnen ja meine Meinung gesagt.Was machen wir nun weiter? (Er ficht nach der Uhr.) Es isispät. Wir müssen zum Ende schreiten.
Sekretär. Darf ich Mamsell Seeger sprechen?
Gcheimerath (kalt). O nein!
Sekretär. In Ihrer Gegenwart?
Gcheimerath. Nein! Sie ist cingesperrt und bleibt es,bis sie gesteht.
Sekrejär. Eingesperrt —
Gcheimerath. O ja.
Sekretär. Ich sage Ihnen zum letztemnale, hören Sieuns beide.
Gcheimerath. Das will ich nicht. Kurz — ich bin über»zeugt, Sie haben den Handel mit den Ohrringen gemacht, und das