petrr. So wahr Gott lebt, und ich Ihnen in die Augensehen kann — es ist nicht entwendet.
Hr. Wardamm. Du zitterst?
Peter. Sehr — aber ich weiß nicht weßwegen.
Hr. Wardamm. Wer hat Dir das Geld gegeben?
Peter. Ich darf es nicht sagen.
Hr. Wardamm. Mensch!
Peter. Es wurde mir für Sie gegeben, und Sie dürfeneö nehmen.
Hr. Wardamm. Nein!
Peter (heftig». Herr Wardamm, ich bitte Sie um Gotteswillen, nehmen Sie es.
Hr. Wardamm. Ich darf nicht und will nicht.
petrr. Sie betrüben das beste Herz, das ich — nachIhne» — kenne.
Hr. Wardamm. Geh - gib es zurück.
Peter. Ach Gott!
Hr. Wardamm. Sag meinem Wohlthäler, daß er denGlauben an die Menschheit in mir befestiget habe. Sage ihm,daß sein Wohlwollen mich reicher gemacht habe, als sein Gold michmachen könne. Sage ihm, daß er meiner Seele Mnth und mei-nem Körper Jugend verliehen habe. Bitte ihn um Arbeit fürmich — und wenn ich die durch ihn erhalten habe, dann legtEuch alle beide, er und Du — sanft auf Euer Kopfkiffen nieder,und ruhet, wie man nach einer menschlichen, kräftigen That ruhenkann. (Er will gehen.)
petrr (fallt th», zu Süßen). Ich lasse Sie nicht, Sie müssenes nehmen. Sie müssen — Sie müssen, sage ich Ihnen.
Hr. Ward amm (sieht ihn eine Weile an, trocknet die Augen, undsagt ruhig): Steh allst