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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
Entstehung
Seite
149
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Gchcimcrath. Dir will ich den Lohn auf ein Jahr schen-ken, um Gottes willen und das Kostgeld auf drei Monate.Aber nun packe Dich fort! Geh zum alten Herrn Wardamm; ersagt, er wolle Dich haben. Geh zu ihm, sag ihm, daß ich Dick'ihm schicke, daß ich Dich ganz und gar an ihn ver'chenke. Hinaus!

Peter (geht). In Gottes Namen! (Er weint.) Gott vergebeIhnen, was Sie an mir altem Manne thun!

Ludwig. Herr Geheimerarh schicken Sie doch den ehr-lichen Peter nicht fort

Älbcrtinc. Lieber Vater!

Gchcimcrath. Sprich nicht, oder ich gerathe in Wuth! und Ihr athmet nicht gegen meinen Willen!

Ludwig. Nein, und denten Sie mir es nicht übel, denHerrn Secretär weise ich nicht ans dem Hause.

Gchcimcrath. Was?

Lu dwIg. Nein, Herr Geheimerath. Er hat Tag und Nachtgearbeitet, meiner armen Mutter zu ihrem Recht zu Helsen ichthue es nicht.

Gchcimcrath. Ich jage Dich fort, gleich aus der Stelle,in diesem Augenblicke fort.

Ludwig. Ich gehe gern.

Gchcimcrath. Für Geli> habe ich in einer Stunde einenPostzug solcher Kerle. Ihr sollt gleich fort gleich! gleich! Daist Geld, fort, sort I (Er gibt ihm Geld.)

Ludwig. Sehr wohl! (Er übcrficht-i.1 Es ist ein halberLouisd'or zu viel. Da ist er. (Er legt ihn hin.)

Gchcimcrath. Was? Kann so ein Kerl zu viel haben?Aber nun, nach der Prostitution, nach der unauslöschlichen Schande,daß ich heute ein MittagSefseu in meinem eignen Hause mit Lohn-lakaien geben muß, wirst Du begreifen, daß ich Dich verabscheue,und daß ich Dich, wenn Du nicht heute dem Mainz, den ich Dir