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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
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Älberiiuc Den würdigsten Mann, den ich kenne.Geheimer alh. Würdig? Mil 270 Thalern Gehalt, wür-dig ? Der im dritten Steck wähnet, überall nur an den fünftenSpieltisch kommt, dessen Vater ein Bettler ist, der der derZorn erstickt mich würdig? Frau Sekretärin würdigsteFrau Sekretärin! O du NichtswürdigeiÄlberiiuc. Hören Sie mich

Gchcii» crath. Nichts würdiges mehr, ich sage Dir, daß ichdergleichen nicht ausstehen kann.

Älbcrtine. Guter Vater, Sie lieben mich

Geheim erath. Du bist ja mein Kind, warum sollte ichDich nicht lieben?

Älberiiuc. Wenn ihm

Gchcimcraih. Ihn laß mir weg

Älbertinc. Das kann ich nicht. Wenn ihm denn allesfehlt , was Ihr Rang, Ihr Vermögen, Ihre Wünsche an mei-nem Manne

Gchcimeralh Gemahl sagt man

Älberiiuc. Was Sic an ihm wünschen

Gchcimcraih. Fehlt alles alles!

Älbcriine. Ich räume es ein; aber wie leicht ist es Ihnen,ihm das alles zu verschaffe» I

Gchcimcraih. Was? Ich soll meine Geldsäcke aufbinden,sie über einen Bettelkerl herschütten? Nein, liebe wo anders.Älberiiuc. Kann man das seinem Herzen gebieten?Gchcimcraih. O ja! Dergleichen Liebe ist jetzt nur soeine Mode. Sonst hat ke n Mensch von einer Verliebung andersgesprochen, als vom Fleckfieber. Jetzt ist eine lolle Liebe eineMerite. Nein, man trifft eine conveniente Partie oder mantreibt Possen aber die Liebe wie ein seriöses Geschäft zu behan-deln das ist albern.