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Älberiiuc Den würdigsten Mann, den ich kenne.Geheimer alh. Würdig? Mil 270 Thalern Gehalt, wür-dig ? Der im dritten Steck wähnet, überall nur an den fünftenSpieltisch kommt, dessen Vater ein Bettler ist, der — der — derZorn erstickt mich — würdig? — Frau Sekretärin — würdigsteFrau Sekretärin! O du NichtswürdigeiÄlberiiuc. Hören Sie mich —
Gchcii» crath. Nichts würdiges mehr, ich sage Dir, daß ichdergleichen nicht ausstehen kann.
Älbcrtine. Guter Vater, Sie lieben mich —
Geheim erath. Du bist ja mein Kind, warum sollte ichDich nicht lieben?
Älberiiuc. Wenn ihm —
Gchcimcraih. Ihn laß mir weg —
Älbertinc. Das kann ich nicht. Wenn ihm denn allesfehlt , was Ihr Rang, Ihr Vermögen, Ihre Wünsche an mei-nem Manne —
Gchcimeralh Gemahl sagt man —
Älberiiuc. Was Sic an ihm wünschen —
Gchcimcraih. Fehlt alles — alles!
Älbcriine. Ich räume es ein; aber wie leicht ist es Ihnen,ihm das alles zu verschaffe» I
Gchcimcraih. Was? Ich soll meine Geldsäcke aufbinden,sie über einen Bettelkerl herschütten? — Nein, liebe wo anders.Älberiiuc. Kann man das seinem Herzen gebieten?Gchcimcraih. O ja! Dergleichen Liebe ist jetzt nur soeine Mode. Sonst hat ke n Mensch von einer Verliebung andersgesprochen, als vom Fleckfieber. Jetzt ist eine lolle Liebe eineMerite. Nein, man trifft eine conveniente Partie — oder mantreibt Possen — aber die Liebe wie ein seriöses Geschäft zu behan-deln — das ist albern.