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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
Entstehung
Seite
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HcurIcttk (tritt zu ihr). Was fehlt Ihnen?

Mal». Ward« mm (gerührt). Du hast es ja gesehen.

Henriet'te. Was?

Mad. Wardamm. Wie er so gut war.

Henriette. So war er ja immer.

Mad. War dämm. Das rührt mich so

Henriette. Mich erfreut es.

Mad. Ward« mm (steht auf). Ja das Kapital ist ver-loren er sucht nun einen Dienst.

Henriette. Den wird er auch gewiß erhalten.

Mad. Wardamm. In Deinem Alter freilich hofft man alleswas man wünscht.

Henriette. Haben wir nicht Freunde?

Mad. Wardamm. Gehabt.

Henriette. Ist nicht der ehrliche Doktor Rado unser herz-licher Freund?

Mad. Wardamm. Der ist auch der Einzige, der nochkommt. Er kommt, das ist auch alles. Er thut nichts, oder erkann nichts thun. Hülfe ist von daher nicht zu erwarten.

Henriette. Mein Bruder ist bei dem Minister

Mad. Wardamm. Gut für ihn. Uns kann er nicht Helsen.Schwere Arbeit, ernste Gesichter, geringe Bezahlung weiter hater es noch nicht gebracht. Ob er es jemals weiter bringen wird,weiß Gott.

Henriette. Ich lasse mir es nicht nehmen, wir werden esnicht so übel haben. Sollten wir aber auch uns in Sackleinewandkleiden müssen, so werde ich der Sackleinewand einen hübschenSchnitt, irgend eine Caprice in der Form geben, und es wirdangehen.

Mad. Wardamm. Du bist Deines Vaters leibhafteTochter.