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Wellenberge r. Die keine Sache führen, welche nicht taugt.Dazu verbinden Sie Sich! Haben Sie das Herz?
Echeimcrath. Willig und gern.
Wellenberge r. Wenig schreiben, viel thun, wenig Geld,viele Ehre und frommen Sinnl Selten das Lorpus zuris ge-fragt — oft das Herz, und allezeit die Todesstunde — Freund IDann sollen sie bei der Todtenparade zwei Federn kreuzweiseüber unfern Sarg legen; die bedeuten dann so viel, wie zweiHeldendegen.
Llarenbach. Hans l nimm den Mann zum Muster. Erhat wenig, und ist doch so reich. Ach es ist ja so traurig zu neh-men und so selig zu geben.
Gcheimcrath. Ich fühle es , ick fühle es so mächtig.
Llarenbach. Ja? Darauf wollen wir die Gläser anstoßenund laut wünschen, daß der Mädchen viele, so wie meine Sophie— die Männer zu Arbeit und Ehre, statt zu Glanz und Hoheit,leiten. Welche beides nur zum Wahrzeichen gebrauchen, daß beiihnen die Menschheit Trost suchen soll, die segne jeder Bieder-mann! wer aber auf einer Stelle stehet, wohin er nicht taugt,der trete, aus Liebe für die Tugend und das Vaterland, selbst da-von ab!
Gehctmcrath. Die Welt mag es verkennen, reich wirdihn sein Herz belohnen, und wenn er einen guten Vater hat, wieich — sein Segen. (Geht In de» Vaters Umarmung.)
Dernau (küßt Mamsell Reißmann die Hand).
Mab cm. Le! ß manu (umarmt Friederiken).
Wcltenbergcr (schlügt Meister Klarenbach treuherzig auf dieSchulter).