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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
Entstehung
Seite
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(Besieht sein GlaS wieder.) Sehr trübe I (Besieht des Hofrath»Ela» ) Dieser da ist klar. (Besieht sein Glas wieder.) Diesernicht. (Setzt es hin.) Dieses Glas ist aus der zweiten Flasche.Er hat nicht daraus getrunken meine ich ? Nein. Er nicht, ichbesinne mich besten; sollte er das wäre sehr boshaft sollteer mich zu seiner Seele bösem Willen nicht nur haben berauschenwollen, sondern sollte er gar noch, wie denn solche Leute verdamm-liche Kenntnisse haben etwas Trunkenmachendes in den Weingethan haben? Er ist besten fähig. Weßhalb hätte er mir auchsonst solche Zunöthigungen gethan, daß ich trinken möchte? Dannwäre meine Seele und meine Weltehre zugleich verloren gegangen! das will ich wissen, untersuchen lasten, und wenn dem soist, Gott für meine Rettung danken, bann aber meine Hand ganzabzichen von dem eingebeizten Sünder. (Nimmt beide Flaschen andgeht damit fort. Wie er aus der Thür ist, kommt der Hofrath mit demTestament heraus.)

Hofrath. Sehen Sie, da heißt es ausdrück-Wo

ist er? (Sieht hinaus, kommt zurück, schlügt die Hände zusammen,schüttet beide Gläser mit Wein aus dem Fenster, steckt sic in die Tasche,geht noch einmal nach der Thür, wo der Advokat abgegangcn Ist. Er istln der heftigsten Unruhe, trocknet mit dem Tuch sehr sorgfältig den Tischab, trägt ihn ins äkabinet, von wo er mit Hut und Stock kommt, undauf der Gaffcnseite abgeht; wie er in der Thür ist, kehrt er um, bestehtden Stuhl, worauf der Advokat gesessen hat, genau, fährt mit dem Tuchdarüber her, setzt beide ins äkabinet, besieht den Fußboden, wo die Stühlestanden, und geht dann schnell fort.)