Geheimcrath. Herr Hofrath — der Lehrling kann zurück-treten.
Hofrath. Wenn der Meister ihn lasten will. Der Meisterhat ihn aber in der Hand. Wenn er zuriickmtt, das merkenSie Sich, so muß er auch in sein voriges Nichts zurücktreten.Aus der Welt muß er treten, denn ich — ich falle nicht allein.Wenn ich falle — so muß der Boden in der Runde beben Iverstanden?
Echcimrrath. Schrecklich! abscheulich!
Hofrath. Glauben Sie denn, daß ich bloß um desSchwiegersohnes willen, des Zimmermanns Sohn zum Geheime-rath gemacht habe? Oder um Ihrer Schiinschreiberei willen?Dienen sollen Sie mir, weil Sie gut genug und schlecht genugdazu sind.
Gr Heime rath. Ich will aber nicht. Ich will nicht, sageich mit jeder Entschlossenheit, mit dem Aufgebot jedes guten Ge-fühls, das Sie unterdrückt haben.
Hosrath. Das ist alles zu spät. Sie find ja so verwickelt,daß Sie weder vorwärts noch rückwärts können. Sie stehen fest,wohin ich Sie gestellt habe. — So viel für jetzt. Nun lastenSie mich bei guter Laune. Den alten Advokaten will ich schonkriegen, besorgen Sie nichts. — Werben Sie der frommen BapeurSHerr, nnd kommen Sie zu Tische.
Geheim erat h. Ich kann nicht —
Hofrath. Ich verlange es. Ich will es haben.