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Gehelmerath. Das kommt so oft — dazu die vieleArbeit —
klarcnbach. Nun bist Du gar Geheimerath geworden, dawird es noch ärger werden! Je nun — bleib nur gesund, unddiene gut, so mag es seyn.
Gehelmerath. Warum habt Ihr mir bas Geld zurückgegeben, das ich Euch vorhin geschickt habe?
klarcnbach. Weil ich es, Gott Lob I nicht brauche. Esist nicht gut, wenn man mehr Gelb hat, als man zum Lebenbraucht. Ich glaube, Du hast auch viel mehr als Du brauchst.
Gehelmerath. Das ist wohl kein Nebel?
Klarcnbach. Ja, wahrhaftig! es ist eins. Man geräthauf besondere Gedanken und Dinge, wenn man zu viel hat. Wennich Dir die Wahrheit sagen soll, mein Sohn, so freue ich mich überhauptgar nicht, daß Du so sehr hoch hinaus kommst. Unsere Bürgerschaft istnicht zufrieden mit Dir und Deiner Erhöhung. Die Leute meine»,die andern Herren schöben Dich ans Feuer, daß Du für sie die ge»bratenen Kastanien holen möchtest; bas thätest Du denn für sie und fürDich. So ist da, zum Exempel, die Erbschaft des alten Hofralhs —
Er Heimerath. Vater, sagt mir doch, was Ihr denkt, daßIhr gegen die Erbschaft des Hofraths, die unstreitig ist, wenn ichschon gestehen muß, daß es für die Kinder ein Unglück ist — einenProzeß angefangen habt —
klarcnbach. Hans' — Du kennst Deinen Vater lange,wenn Du auch eine Zeit her ein bischen fremd mit ihm gewordenbist — was würdest Du von mir denken, wenn ich diesen Prozeßnicht angefangen hätte?
Geheim erat h. Das Recht beruht auf einem Testamente.
Klarcnbach. Von dem alten Hofrath erschlichen; das glaubstDu doch auch?