Llarenbach (legt die Brille ab). Also mein Sohn läßt mireinen Gruß vermelden? Sol Nun — ich lasse ihm auch einenguten Morgen wünschen. Was schickt er mir denn da? — Geld?(Er öffnet dar Briefchen.) Warum? E^ ist nichts dazu geschrieben.
Louis. Ich weiß es nicht, ein Recepisse soll ich mitbringen.
Llarenbach. Nehme Er das Geld selbst wieder mit zurück.
Louis. Was der Teufel I
Llarenbach (steht auf). Laste Er mir den Teufel weg, und— nehme Er fein seinen Hut ab, wenn Er vor mir in meinerStube steht, MuSje Louis.
Louis ithut es unwillig). Ich bin denn doch —
Llarenbach. Des Landraths Bedienter, und ich des Land-raths Vater —
Louis. Ja, ja. Meister Klarenbach, der —
Llarenbach. Der Zimmermaun, Bürger und Meister,Vorstand des Hospitals sck ssnetuin Dlzuritium allhier, Herrin meinem Hause und meiner Stube; da ist das Geld. Ich habezu thun. Gott besohlen! (Er setzt flch an den Riß.)
Louis (geht). Kurios, das.
Llarenbach. Kurios? Hm! O ja. Kurios ihr — allebeide, Diener und Herr.
dritter Austritt.
Friederike bringt ein Glas Wein und etwas Brod auf einem TellerMeister Klarenbach.
Friederike. Vater, die Luft ist heute sehr rauh.Llarenbach. Meinst Du, liebe Tochter?