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Hofrath. Du hast Recht — Onkel — fie hatte Recht —alles hätte ich zerstört —
Hofräthiu. Und das wäre mir so leid gewesen I
Listenfeld. Neffe, wie stehen nun Deine Sachen?
K ain st ci n. Willst Du noch nicht mein Vermögen brauchen?
Hofrath. Nein, nein. Nein! — Dir will ich meinGlück verdanken, Sophie — Dir allein! Setze Deine Handlungfort — Ich bin in Unordnung — Du wirst mich retten mit demSegen, den Dir der Himmel gibt. Meine Ruhe sey DeinWerk.
Hofrät hin. Es ist ein Wort, August!
Lcstcusrld. Ich bin zufrieden, Neffe. Aber welcheSicherheit hat das arme Weib gegen Deinen Rückfall in denTaumel —
Hofrath. Diese That! — Ihr Herz — sich selbst.
Hofrät hin. August!
Hosrath. Das Elend, darin ich vor wenig Augenblickenwar; die Wonne, darin ich jetzt bin, womit ich der ganzen Weltzurnfen möchte: Das hat ein Weib gethan — ertragen, unter-nommen, und das Weib ist mein! Mein Weib! Du wärestmeiner Wiederkehr gewiß, willst keinen Bürgen als mein Herz!
Hosräth ! n Laß mich Athem schöpfen.
Hosrath. O — niemand kennt den Trost des Hansglücks,den nicht Unglück trifft. Niemand kennt sein Weib, der nicht Un-glück hatte. Berg — ich habe den rechten Weg gefunden, laßmich darauf. Er führt so sanft, so woblthätig durch das Leben —man begegnet da so viel Glücklichen — ist reich ausgestattet mitGenügsamkeit, im Leiden — mit reinem Selbstgefühl! — Onkel,jetzt wird Ihre Ordnung wieder eingesührt.
Lestenfell>. Stilles männliches Thun.