Hofrath. Was machen Sie? Um Ruhe bitte ich Sie, umeinen Ausweg aus dem Jammer, und Sie stürzen mich tiefer I Ja,ich bin zu Grunde gerichtet! Ich habe mein Unglück gewollt nudbüße und bereue! Elcud bin ich, unselig verheirathet I Ich —
Ra UN tug. Halt — (Mit sichtbarer Ueberlegcnheit.) Aus dasGeständniß — auf diesen Augenblick warte ich nun seit fünfJahren! Er ist gekommen — nun hebt sich unsre Rechnung.
(Stc geht zur HoftLthlu.)
Vierzehnter Austritt.
Hofrath allein.
(Er ficht ihr betroffen nach.)
Habe ich das gehört? War — nein, den Siun kann esnicht haben. Fünf Jahre auf diesen Augenblick! Fünf Jahre IFünf Jahre mir gsliebkoset — und nun? — Ich bin geplündert,verrathen, arm — und eben indem ich es werde — nimmt sieGenugthuuug? Ein Weib, die ich einst liebte, die mich an sichzog I — Fünf Jahre auf diesen Augenblick I — Ein Weib, einWeib hat das gethan? — ein Weib! ein Geschöpf, das Mutterwerden kann! <Starr.) Wer auf solche Augenblicke warten kann,weiß sie auch herbei zu leiten. Wenn sie nun — Gott — vorwelchem Bilde stehe ich da! — Nein, nein, das ist doch wohlnicht. Was soll ich thun — Trümmer rette» oder nicht? Ichheule und Berg lacht! Sie reißt mich immer tiefer fort, undlacht — am Abgrunde stehe ich da — und sie lachen! Vater binich, und sie lachen! Da ist kein Mensch, der Freundeshand auf dieß