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Hofrath. Verbindung?
Nauning. Verbindung? Nun — Ihre Frau hat Theil ander wechselseitigen Freundschaft, als Frau! „Sie sollen noch heutealle Papiere empfangen."
Hosrath. Halt.
Nauning. Ich verstehe. Die Papiere? Die beweisen garnichts.
Hosrath. Wie?
Nauning. Selbst im Lichte Ihres Argwohnes gesehen, kön-nen die nichts entscheiden. Denn — hätte er auch einen ganzenBriefwechsel zwischen sich und Ihrer Frau in Händen, wird erwohl so feig oder so thöricht sehn, ihn herauszugeben?
Hosrath. Er wird müssen.
Nauning. Nun ja. Papiere würden Sie wohl erhalten.Aber die Papiere, die Sie erhalten würden — bewiesen nichts.
Hosrath. Weiter — weiter —
Nauning. „Das Geheimniß kann nicht länger bleiben."
Hosrath. Ist dem auch eine gute Wendung zu geben?
Nauning. Das Geheimniß, ja das ist ein Geheimniß, undso kann ich nun freilich dazu nichts sagen.
Ho frath. Da ist mein Unglück —
Nauning. Nicht doch. Sie können nicht hintergangenwerden. Daß ein Geheimniß da ist — haben Sie schriftlich. Siefordern es. Was kann man Ihnen geben? Ein Mährchen? —Nein! denn was unter Ihrer Frau und Ramstein, gegen Frenndund Gatten, doch ein Geheimniß war — das müßte auch einGeheimniß sehn müssen.
Hosrath. Wahr — und fürchterlich mußte es sehn.
Nauning. Gut mußte es seyn, wenn es mit denPflichten der Frau und des Freundes bestehen soll. Da es