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Mit Ramstein habe ich zu Zeiten davon ge-
Warum nicht mit mir?
Da ich ins Haus kam, waren Sie kalt
Ich erwartete damals wenig von Ihnen, ich
Sie bewiesen mir zu Zeiten sogar Miß-
Hosräthiu.sprachen.
Lestenseld.
Hofräthiu.gegen mich —
Lestenseld.läugne es nicht.
HofrLthin.trauen —
Listenfeld. Ich schäme mich dessen, aber es ist wahr.Unsere heutigen Weiber gefallen mir nicht — an Ihnen fand ichzu viel Gutes, als daß ich es so geradehin für achtes Gut ohnePrüfung hätte annehmen können.
Hofrät hin. Ramstein war schon vor meiner Heirath mitLestenseld stets bei mir; ich war von jeher gewohnt, ihn alsLestenfelds Bruder anzusehen — so kam es, daß ich über solcheSachen mit ihm sprach — wenn ich ja zu Zeiten sprach.
Lestenseld. Ich verstehe Sie.
Hofräthiu. Ich klage nicht. Ich klage gewiß nicht —aber ich bin nach und nach in eine Schwermuth geratben — daßich mir nicht zu helfen weiß.
Lestenseld. Das sehe ich, und ehre die Geduld, womit Sietragen — was schwer auf Ihnen liegt.
HofrLthin. Deuten Sie es nicht ans meinen Mann. Erhat üble Laune — sie verleitet ihn zu Heftigkeiten — aber erliebt mich doch.
Lcstcnfcld. Darauf schwöre ich. Nur heute scheinen mir seineBlicke ein etwas von — wie soll ich es nennen — von Mißtrauen —
Hasräthiu. Ach Gott! haben Sie das auch gesehen?
Lestrnfcld. Ja
Hofräthiu. Das quält mich, das ängstigt mich -