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Unglück — ewige Einigkeit! Da standen wir in stiller Wehmuth,bis das gelbe Laub, das auf uns fiel, an die Vergänglichkeit unsmahnte! Fester umfaßten wir uns, und boten ihr Trotz. Ach —könnte ich Dich jetzt an jene Ufer führen und fragen: Wer vonuns hat Wort gehalten? Listenfeld, wir find uns fremd geworden.Was man Dir statt der Gefühle jener Zeiten gegeben hat — wirdnie die Probe dauern.
Hofrath. Ja, das waren selige Tage! Wer hat nichtStunden, wo er gern die spätem Spielwerke gegen die Unschulddes Knaben vertauschen möchte? O Ramfiein, da hatten wir nochkeine Leidenschaften, da hatte die Welt uns ihren Stempel nochnicht gegeben.
Kaulstein. Wie haben wir da nicht Plane für die Zukunftgemacht! Du — einen Landdienst ; ich einen in der Nähe. Ichkein Glück ohne Dich; Du keine Freude ohne mich. Rief unsdann die tiefe Abendglocke heim, so kehrten wir voll Math undWillen für das Gnte zurück nach der Stadt. Dort rannte, fuhr,verkehrte alles im Tumult — noch einmal lauschten wir nun amThore nach dem stillen Zeugen nuferes Bundes, und das Rauschender Weser fern herüber mahnte uns an den Schwur der Freund-schaft.
Hof rath Mein alter Vater hieß uns dann — weißt Dunoch? — Orest und Pylades.
Kam st ein. Und alles, was uus sah — sah uns gern, undwußte, daß wir unzertrennlich waren, und die ganze Stadt hießuns zuletzt Orest und Pylades — das waren Zeiten — guteZeiten I
Hofralh. Sie sollen uus wieder kommen. Die Zeit sollwiederkommen, wo jede Geschicklichkeit und jede besfre Art dem,der sie hatte, zuwider war, weil sie den andern verdunkeln konnte.