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Kam stein. Ich habe Nein gesagt.
Hosrath. Gut, gut.
Ka »istci u. Was ist Dir, was widersährt Dir? Rede offenmit mir —
Hosrath. Ein Liederlicher und ein Haustyrann, wofür ichEuch gelte — dem fordert man keine Offenheit mehr ab. —Reden wir von etwas anderm —
Kamstein. Von etwas, was Dich sanfter machen, Dich mirnäher bringen kann. Ich werde Dein Schwager.
Hosrath (frappirt). Gewiß? (Freudig.) Ist das gewiß?
Kamst rin. Zweifelst Du denn an allem?
Hosrath. An vielem, seit kurzem. Wirst Du mein Schwager?(Gutmüthig.) Das ist mir lieb.
Kam st rin. Und heute Morgen war es Dir —
Hosrath. Jetzt ist mir's lieb. (Froh.) Recht lieb!
Kam stein. Siehst Du nun, wie leicht man einem doch zunahe treten kann?
Hosrath (Pause). Ich fange an es zu glauben. — (Eröffnet seine Arme.) Umarme Mich. Ich wünsche es in dem Augen-blicke von ganzem Herzen.
Kamstein (tritt zurück). Nur in dem Augenblickei
Hosrath (traurig). Hai — Wir sind Menschen und —ein Spiel der Begebenheiten. Wer weiß, was ich und Du —nun, laß Dich nicht bitten —
Kam stein. Ohne Rückhalt. (Er fällt in seine Arme.) VonHerzenI — (Sie ruhen an einander.) Wird es Dir an meinemHerzen leichter? O dann bleib lange so!
Hosrath (in derselben Stellung, de» Kopf erhaben). Namstein— e» ward Dir doch wohl sauer, gegen mich zu handeln?
Kam stl in (ergreift seine Hand). Gegen Dich?
(Sie treten aus einander.)