Ranning. So bleibt das Gelb in der Familie —
Hofrath. Denken Sie Sich meine Verlegenheit — Ramsieinhält auch um sie an. Scherz oder Ernst, eS quält mich.
kauniilg (lächelt, legt die Arbeit weg). Welcher von diesenbeiden wirb abgewiesen?
Hofralh. Doch wohl der On —
Ranniug (rasch). Nein! — Nein, der Onkel wird nichtabgewiesen. (Sie sicht ihn lachend an.) Der Onkel wird nichtabgewiesen.
Hofrath (stutzt). Warum nicht?
Rauning (arbeitet und lächelt in sich). Weil Ramsiein nichtangenommen wird.
Hofralh. Wissen Sie bas?
Rauntllg (sieht ihn an). Ich — schließe so.
Hofrath. Ich muß Ihnen sagen, ich halte die ganze Sachesiir einen angelegten Plan meiner Frau, um —
Rauuing (schalkhaft). Nun — (Gedehnt.) Nein —^ dasnicht. Es ist wohl mehr ein Plan von dem ängstlichen Ramstein,Sie sicher zu machen.
Hofrath. Wen?
Ranuing. Sie.
Hofrath. Mich?
Rannt« g. Den gestrengen Eheherrn, ja. — Er weiß,daß er nichts dabei wagt. (Gleichgültig.) Denn immer wird dasAnsehen der Frau dem Kinde den Onkel geben, und er decktseine Verehrung.
Hofrath. Verehrung? Westen?
Ran niug (lacht). Westen? (Sie lacht wieder.)
Hofrath. Ihr Lachen gibt mir ein übles Verhältniß.
Rann Ing. Hätten Sie — (Sie steht ans.) Lieber Himmel— hätten wir einander — Meinten Sie etwas andres. —