Hofräthln. Nein.
Hosrath. Es ist doch sonderbar! (Rasch.) Ich bitte Dich,liebe Sophie — denn es ist mir gar zu unwahrscheinlich, /daß esmit dem Onkel Ernst seyn sollte — vermnthest Du — Du undder Onkel — besorgt Ihr etwas von mir? Sage mir das.
Hofräthiu (ängstlich). Sollte ich etwas besorgen?
Hosrath (kalt). Nicht doch. — Nun — frage DeineSchwester.
Hofräthiu. Du glaubst mich besorgt — und-heißest michgehen?
Hosrath. Zu Deiner Schwester. — Wir reden hernach —den Nachmittag reden wir weiter davon.
Hofräthln. Ist eine Unannehmlichkeit, wir wollen ab-wenden. Ein Unglück? — Je nun — wir müssen dann suchenfrischen Mnth zu bekommen. Rede, August. — Oder nähme Dires die gute Laune zur Arbeit — so will ich warten. — Nach-mittag also? Gut. Angnst, Du wirst mir heute noch einmalsagen müssen: „Ich bin nicht mehr verdrießlich." (Si- geht ab )
dreizehnter Auftritt.
Hosrath allein.
Das wollen wir sehen! — Der besorgte Onkel — der michheute warnte — die ängstliche Frau! Diese Heiralh ist ein an-gestellter Handel. Ich soll mich demüthigen, vor -ihrem Tribunalemich krümmen, Hülfe gegen Einschränkung tauschen! — Nein, ich