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Hofräthiu. Der Arbeit muß dabei viel seyn — so wie ichdie Sache begreife.
Hofrath. Viel! Die Schwierigkeiten unzählig. Sie ver-mehren sich durch den allgemeinen Haß auf Garnecks.
Hofräthiu. Kann man ihn nicht retten?
Hofrath. Durchaus nicht.
Hofräthiu. Das Schicksal der Familie — ließe das sichmildern?
Hofrath. Hm — unbeträchtlich. Hier und da —
Hofräthiu. So läßt sich gewiß manches in schlimmeremLichte zeigen, als es ist.
Hofrath. In viel schlimmerem; bei einigen Dingen be-sonders.
Hofräthiu. Die armen Leute! — O — sie werden dochin ehrliche Hände kommen?
Hofrath. Frau und Kinder dauern mich.
Hofräthiu. Für die wäre also etwas zu hoffen? —
Hofrath. Mit unsäglicher Mühe, mit der feinsten Wendungund Engelsberedsamkeit möchte es seyn, daß die dem Verderbenentrissen würden.
Hofräthiu. O wie würden die Armen ihre Hände imDankgebet zu Gott ringen, wenn sie Dich hätten! Du bist gut,gerecht, vollherzig I August — in welchem schimmernden Lichtestehst Dn vor mir - Netter der Waisen! Beschützer einer gutenverlassenen Frau! O schlag' es nicht aus. Diese Handlung gibtunserm Kinde einen Vormund, wenn wir sterben.
Hofrath (bleibt vor ihr stehen). Ich verstehe Dich. (Er gibtihr die Hand.) Ich will die Sache annehmen. — Ich will baldanfangen — ich fange heute noch an. <Er umarmt fie.) Ich binauch nicht mehr verdrießlich.