150
Vierter Auftritt.
vorige. Sofrä'thin.
Hosräthiu. Lieber Onkel — (Sie küstt ihm die Hand.)
Lestcnfcl-. Guten Morgen. Einen schönen Tag dazu!Den taffe der Himmel leuchte» Uber JbnenI «Diest letzte sagte ermit Rührung.)
Hosräthiu (freundlich). Wie bisher. (Sic steht den Hofrath an.)Du siehst ernsthast aus, lieber August? — Freilich ist es schon spät— und Du hast auf mich gewartet. — Sey nicht ungehalten überinein Ausbleiben. Ich mußte großen HanSralh halten, mein Buchschließen —
Hosrath. Ja, ja, eine ganze Haushälterin bist Dn. lieberallen ökonomischen Spekulationen bleibt Dir feine Zeit für dasLeben. Nun — es ist ja auch keine Nothwendigkeit, daß wir zu-sammen kommen, ehe ich auf die Kanzlei gehe.
Hosräthiu (erstaunt). Wie?
Hosrath. Ich meine, daß es gut und mir angenehm ist,wenn wir zufällig noch vorher zusammen treffin; aber es sep ohneZwang, daß eins auf das andere wartet — ohne Zwang.
Hofrä > htn. Lieber August I
Hosrath. Wir sehen uns die übrige Zeit des Tages unge-störter. Adien. lEr gibt ihr die Hand.) Aus Wiedersehen, Onkel I(Geht ab).
Hosräthiu. Adieu, August!