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Kapitän (faßt ihn schnell). Woran sind wir?
Sekretär. Bei allen bisherigen Neckereien und Stürmenhabe ich die Fassung nicht verloren. Aber dieser Unfall '— LießBubenstiickl ich weiß noch nicht wie ich es nennen soll — wirftmich zu Boden I die Folgen davon sind unübersehlich. —
Rath. Allerdings —
Kapitän. Um Gotteswillen sagen Sie mir, ist Leerfelbschuldig? Heraus damit!
Sekretär. Das ist er nicht, das kann er nicht sehn —tvalh. Die Folgen zeigen es. —
in Herr. Ja wohl. Mich haben sie gestoßen —Sekretär. Ich habe mich unter die Menge geworfen, ge-sprochen, gebeten, bethcucrt. Vergebens — Wuth und Wein hatalle Gemüther erhitzt, ich wurde nicht gehört! Leerfeld erscheint —ein Freudengeschrei trägt seinen Namen in die Lüfte, man will ihnim Triumph durch die Stadt führen, er hindert es mit Mühe. Erbittet sie auseinander zu gehen — Keine Antwort. Er begehrtes ernstlich — man lacht. Der trunkene Haufe wüthet jetzt ohneWillen und Zweck. Die guten Bürger gehe» fort — Der Pöbelströmt immer mehr zu — Der Präsident verlangt den Urheberdieses Auflaufs zu wissen, er redet mit Güte, mit Feuer, mitRührung — wildes Geschrei statt der Antwort. Sie wollen fort,wollen seinen Bedienten zum Anführer —
Kapitän. Den Heinrich! Ja dieser elende Bube hat Oelin die Flamme gegossen!
Sekretär. Der Präsident verlangte den Kerl zu sprechen.Nein, nein! brüllte der Haufen, umzingelte den Kerl, weigerte jedesGespräch mit ihm. Der Präsident fordert, befiehlt, man nimmtden Kerl in die Mitte und schreit ihm — ihm! ein Vivat —Kapitän. Dem Schurken ein Vivat —
Sekretär. Der Präsident drängt sich mit Gewalt hindurch.