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7 (1859) Frauenstand Die Höhen
Entstehung
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Präsident (lebhaft). Ich will das nicht haben

Fra»;. Einige waren da, wollten mit Ihnen reden.

Präsident. Durchaus nicht. Ich will nein ichdarf nicht zu ihnen reden, das macht übel ärger. Sage ihnen,daß mir nichts auf der Welt nichts zuwider geschehen wäre,daß ihre Versammlung mir Verdruß zuziehen würde, den ich nochnicht habe schaffe sie fort und glückt Dir das nicht, so bringemir Antwort. Sie muffen durchaus fort.

Franz (gchy.

Präsident (lebhaft und unruhig). Das darf nicht seyn, dassoll nicht seyn!

öürger »irisier. Der Herr Präsident find von allerleiPöbel bei diesen kritischen Umständen sogleich mit Rechnungszahlun-gen angegangen worden, wie ich höre. So ein wohltbätiger Herrkann keine Baarschaften liegen haben sollten der Herr Präsidentdie Gnade haben wollen, von dem wenigen, womit Gott mich ge-segnet hat, etwas acceptiren zu wollen, so ist es die höchste Ehrefür mich l

Domherr (zu Fräulcln Lehnlug). Ich bin Ihnen etwasschnöde begegnet hum Präsidenten) man hat mich aufgehetzt.(Zu Fräulcln rehning.) Nun mache ich mir Reprochen.

Fräulein. Mein Loos ist so reich gefallen, daß ich fürvergangene Widerwärtigkeiten wahrlich kein Gedächlniß mehr habe

Präsident. Die Sache muß enden. Liebe Sophienehmen Sie kurzen Abschied von der Präsidentin. Sie werden beider Hanptmännin von Brägen wohnen, bis alles entschieden ist.Adieu bis dahin I

Fräulein (geht). Adieu! Ruhe und Würde sey mit mei-nem Ferdinand!

Präsident. Meine Herren ich sage Ihnen ganz offen,daß ich in keinem Falle in hiesigen Diensten bleibe.