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Domherr. Was sagen Sie?
Lürgermeistcr. Es ist eine delicate Lage, meine ich,für uns!
Domherr. Was meinte doch die Frau Präsidentin, daßwir thun sollten?
Lürgermeistcr (zuckt die Achseln).
Domherr. Sagte sie nicht, wir sollten da in das Cabinetgehen?
Lürgermeistcr. Ja. Das sagte sie.
Domherr. Hm! Nun — gehen Sie nur hinein.
Lürgermeistcr. Gott bewahre, ich folge euer HochwnrdenGnaden —
Domherr. Nur voran!
Lürgermeistcr. Bitte unterthänigst —
Domherr. So gehen Sie doch hinein —
Lürgermeistcr. Ich habe auswärts noch Geschäfte —
Domherr. Sie wollen nicht in das Cabinet gehen?
Lürgermeistcr. Unterthänigst — nein!
Domherr. Ich will auch nicht hineingehen.
Lürgermeistcr. Ich will etwas Weggehen —
Domherr. Ich will auch etwas Weggehen —
Lürgermeistcr. Ich will-einen guten — Freund
besuchen.
Domherr. So? Hm! Ich will auch einen guten Freundbesuchen. Adieu. (G-Ht.)
Lürgermeistcr. Ich gebe mir die Ehre, Dieselben einStück Weges zu begleiten. (G-Ht mit.)
Domherr (LlciLt stehcn). Das will ich nicht haben.
Sürger metster. So? Daraus schließe ich, daß wir EinenWeg gehen wollen.
Domherr (kommt zurück). Wo gehen Sie hin?