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7 (1859) Frauenstand Die Höhen
Entstehung
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H-rz »II Herz.) Nun Sie so weit mit sich gekommen sind, dürfenSie aller wissen. Die Wienthal hat Ihre Papiere schon miß-braucht, der Stiftsamtmann und Domherr Wellar haben das,was Sie letzten Winter ihr aus der Residenz über den Hof undden Minister geschrieben haben, gelesen, der Amtmann hat Ex-cerpte daraus gemacht das Original gibt sie nicht zurück.

Präsident (vor Schreck starr, ergreift ihn mit beiden Händen).Ist das wahr?

Sekretär. Eben, ehe Sie vom Minister zurück kamen,hatte ich es ersahren. Die Art, wie ich eS erfahren, enthält einGlück für Sie, das ich in einem ruhigern Augenblick Ihnen mel-den will.

Präsident. Gezeigt! Meinen entschiedenen Feinden gezeigt?Sie hat das gethan? Was ich in innigem Vertrauen schrieb,

meinem künftigen Weibe schrieb das hat sie-was

mein Verderben mir bereiten kann das hat sie verbreitetmeinen Feinden vorgelegt? Es ist nicht möglich I Sie habensich geirrt, man hat Sie hintergangen, ich bitte Sie, sagen Siemir, daß Sie dicß nur vermuthen.

Sekretär. Leider! es ist entschiedene Gewißheit.

Präsident (nach einer Pause in höchster Wuth). Der Menschist ein reißendes furchtbares Thier! Ich ich muß dieß Weibsprechen.

Sekretär (umfaßt ihn). Sie dürfen nicht. Sie ist nichtallein

Präsident. Alle mögen sie es hören, daß ich den Glau-ben an Menschen verloren habe an Menschen, ihre Schwürenud Handlungen. So zu fallen so schändlich, so nieder-trächtig! Mit der Rotte der Bösewichter wollte ich es aufuchmen;je ungleicher der Kampf war, je ehrenvoller! Aber so hinterrücks