die Zeitung, und sahen den Herrn Präsidenten ganz bedenklichan. —
Sekretär. Das finde ich nicht bedenklich.
Bürgermeister. Se. Excellenz selbst hatten anfänglich —ein gleichsam — barsches Aussehen, gingen heftig ans und nieder —und nachdem sie die bedenklichen Worte von sich gegeben hatten —„Euch hier, wird der Teufel ans die Köpfe fahren" — trommeltenfle mit Dero Fingern den Generalmarsch also an die Fenster-scheiben, daß eine hinausflog. — Ich entsetzte mich gefährlich —da wandten Se. Excöllenz sich hinweg nach mir her und sprachenzu mir — „mit dem Magistrat bin ich noch so ziemlich zufrieden."
Sekretär. So sind Sie ja beruhigt.
Bürgermeister. Gottlob! — Ja — wenn aber Se.Excellenz mit uns zufrieden find — mit wem mögen sie dannhier wohl nicht zufrieden seyn?
Sekretär. Das muß man abwarten.
Bürgerin eiste r. Das wäre also wobl derjenige, dem,hoher Anssage nach, „der Teufel auf den Kopf fahren soll!" — Esließen Se. Excellenz wohl so verlorne Worte fliegen. —
Sekretär. Ich finde keinen Beruf diese zu erhaschen.
Bürgermeister. Wenn man aus Worten Gedanken macht,diese gehörig zusammensetzt —
Sekretär. Weither Herr Bürgermeister, sollten Sie nochnicht bemerkt haben, daß ich das schlechterdings nicht will?
Bürgermeister. Sie haben Unrecht. Man steht manchemManne nicht an, was er kann.
Sekretär (lächely. Sehr wahr!
Bürgermeister. Wenn man seinen Plan mit bear-beiten will — Es gibt Gelegenheiten, wo ein kleiner Freund diegrößten Dienste leisten kann. —