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Rothenburg (steht Mi. Es ist mir leib.
L o ck. Zwar habe ich durch Ihre Hülfe mit meinen Gläubigernakkordirt. und dadurch mein Krämchen erhalten. Das ist bankenS-werth — allein, das ist noch nicht Schulden bezahlt.
Rothenburg. Nein!
Lock. Nun, so sagen Sie es doch den Leuten, daß es ge-logen wäre.
Rothenburg. Jal
Lock. Es hat mich recht geärgert.
Rothenburg Thut mir leid!
Sock. Hml als ob Sie meine Schulden bezahlt hätten!Verfluchte Lüge!
Rothenburg. Hm! — Adieu, Herr Bock!
Lock (steht eine Weile, und kommt dann freundlich näher). WolltenSie mir aber nicht noch ein zwanzig Thälerchen vorstreckeu?
Rothenburg. Nein!
Lock In vier Wochen zahlbar. Ich will fie nicht geschenkt.Ich gebe einen Wechsel und sechs Procent.
Rothenburg. Wer dreihundert achtzig Thaler schenkt, kannweder Wechsel noch Procente von dem nehmen, den er beschenkt hat.
Lock Schön! — so sind die Neichen! — Hätte ich dasGeld — nun, Goit theilt seine Gaben wunderbar aus. Habe ichfür die kleine Summe keinen Kredit bei Ihnen, so verlange ichauch Ihr Geschenk nicht. Sie sollen für die drei hundert achtzigThaler einen Schein haben. (Erbost.) Nur das Gchrahle das,mit dem Schulden bezahlt haben — daß das anshört. (Sr gehtund schlägt die Thürc zu.)
Rothenburg (steht ihm nach, seufzt, dann sagt er voll llnmuth) :Er ist doch nicht meiner Schwester Kind!