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Friederike. Ja, Herr Onkel! (Mit angenommener Tut.müthigkcit.) Es sey denn, daß Sie durch meines Bruders Heirathmit Ihrer Mündel einen vollgültigen Beweis geben, was wir vonIhrem guten Herzen zu erwarten haben.
Liccutiat. Ja, das schlüge alle Untersuchung nieder.
Rothenburg. Die Untersuchung —
Friederike. Ja!
Rothenburg. Wie viel noch da ist?
Liceutiat. Ja! Me viel nämlich —
Rothenburg. Wie viel Ihr kriegt, wenn ich todt bin?
Friederike. Ja! (Höflich.) Ob schon —
Rothscuburg. Mich Gott beim Leben erhalten wolle!
Friederike (mit aufgehobenen Händen). Allerdings!
Liccutiat. Dafür schicke ich die eifrigsten GebeteHimmel.
Rothenburg. Wer?
Liccutiat. Ich, Herr Onkel!
Rothenburg. Was thust Du?
Liccutiat. Ich schicke Gebete für Sie zum Himmel.
Rothenburg. Wann?
Liecntiat. Wo ich gehe und stehe.
Rothenburg. So? (Er geht vor ihm «uf und ab.)lauge ist meine Schwester todt?
Friederike. Fünfzehn Jahre.
Lothruburg. Fünfzehn Jahre? — hm! (3m Gehen.)starb schnell.
Liccutiat. Sehr schnell.
Rothenburg (in Gedanken stehend). Ich wollte damalsverzweifeln, daß Gott sie so von uns riß.
Friederike (als ob eine Thrstne sie amvandelte).sehr hart!
Wie
Sie
fast
war