Larou (ohne darauf zu hören). Sind sie acht?
Luhbrrg (halb laut, sanft). Eilen Sie, mich zu verderben!
Larou (fürchterlich). Äecht oder nicht?
Luhbcrg (resignirt. Indem er sie zurück gibt): Aecht.
Larou. Um- die Adreffe, au Mademoiselle Sophie Warteu-sels, auch acht? — von Ihrer Hand an da« Fräulein geschrieben?
Lu Hb erg. Ja.
Laroi>. Lasten Sie die Sachen zu meinem Vater bringen,Bezannetti.
(Die Sachen werden fortgebracht.)
Meyer (geht damit fort).
Lu Hb erg. Die Heftigkeit, worin Ihre Lage Sie versetzt,macht meine Erklärung jetzt fruchtlos.
Larou. Erklärung? — Erklä .... Ha! Sie erinnernmich an die, welche ich diesen beiden Herreu schuldig bin. —Liese erst — hernach die unsrige. — Ich bekenne, meine Herren,daß ich betrogen bin, daß der Himmel auf Erden mir vergiftet ist,bekenne mich zu Ihrem ewigen Schuldner, daß Sie meine Ver-blendung gehoben Huben. — Bin ich Ihnen bisher zu nahe getre-ten, so wird Ihnen Billigkeit Ersatz geben.
Luhbrrg. Ihr Schmerz ist gerecht; aber —
Larou. Sie wollen mich entwaffnen?
Luhbrrg. Durch meine Sache.
Larou. Wer schrieb die Briefe? Wer gestand sie ein? —Wer betrog mich mit dem Tone der Schwermmh, mißbrauchtemein Vertrauen, und stahl sich in das Herz des Engels? — Ohöhnen Sie meine Leiden nicht mit dem ruhigen Blicke des Ueber«wiuders; er empört mich. — Daß ich strafen könnte, wie ich be-leidigt wurde!