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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
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ist. Da indessen da« Gericht mich persuadiren wollte, einesmeiner Dörfer zum Besten der Kreditoren zu veräußern, das Fräu-lein aber einiger Vermögen hat, so ließ ich mir das gefallen.Gestern lhne ich meiner Fräulein Braut die erste Deklaration

Lezaiiurtti. Darf ich fragen wie nahm sie die auf?

Gras. Denken Sie ich hatte meinem Sekretär befohlen,eine sehr lebhafte aufzusetzen ich hatte sie gut gelernt, undsprach sie sehr gut. Was war der Effekt? Sie ich solltebillig Diffikultät machen, es zu sagen sie lachte mich aus.

Sczaiinkl.tl. Weil sie munter ist, so

Traf. Nein, neinl was man eigentlich Anslachen nennt.Nun Gott Lob l ich bin nicht ans der Contenance zu bringen,also ergriff ich sehr entschlossen meine Partie; ich machte ein sehrbedeutendes Gesicht, aber ich dachte sür dießmal nichts dabei. Dalachte sie noch mehr. Nun wurde ich endlich hingerissen, und sagteihr, daß für den Stand, darein ich sie erheben wollte, sich es garnicht schicke, so laut zu lachen. Sie lachte fort und ich sahden Augenblick, wo sie ersticken wollte.

Lczanncttl. Ha! es ist besser, man lacht zu einerVermählung, als daß man weint.

Graf. Sicher! Nim bin ich gewiß nachsichtiger alsjemand. Meine Reisen kosten mich in zwölf Wochen ein Dorfalso, Gott sey gelobt! kenne ich die Menschen. Ich weiß, waseiner Dame znsteht; ich will auch gewiß hierin Couduite beweisen man soll ihr nur befehlen, daß mein Nebenbuhler vomStande sev; aber ein Bürgerlicher-

L cza » n elti. Wie?

Traf lkrlttllch». Der Monsieur Ruhberg läßt sich beigehen,ihr die Cour zu machen.