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Eisen.
Je reiner das Zinn war, um so polirter fällt die Ober-fläche des Zinnes aus. In England wendet man das so-genannte Grain tin (Siehe S. 267.) dazu an, aber in an-deren Ländern bedient man sich des Blockzinns, welcheseinen unebenen, durchaus nicht polirten Ueberzug giebt,der, um eine glatte Oberfläche zu bekommen, mit einempolirten Hammer geschlagen werden mufs. Vor einigenJahren erfand der Franzose Alard eine Methode, demverzinnten Eisenblech eine krystallisirte Oberfläche zu ge-ben, welches er Moirä Mdtallique, Metall-Atlas, nannte.Dieses wird so bereitet, dafs man die Blechplatte erhitzt,bis das Zinn auf ihrer Oberfläche geschmolzen ist, wonaches auf der einen Seite durch Uebergiefsen mit Wasser ab-gekühlt wird. Das Zinn schiefst dann in krystallinischenVerzweigungen an, ähnlich dem Eise auf unseren Fen-sterscheiben; die Krystallisation ist aber nicht sogleichsichtbar, weil sie von dem zuerst erstarrten Metallhäut-chen verdeckt ist. Je schneller die Abkühlung geschieht,um so kleiner werden diese Krystallverzweigungen, wo-durch es also gänzlich von dem Willen des Künstlers ab-hängt, mit der Temperatur des abkühlenden Wassers ihreGröfse zu bestimmen. Wird das Blech an einem Punktso erhitzt, dafs das Zinn von diesem gegen die Peripheriezu schmilzt, so entsteht ein Krystallstern, der diesen Fleckzum Mittelpunkt hat. Mit einem in Zinn eingetauchtenLöthkolben kann man auf der hinteren Seite Buchstabenoder Figuren zeichnen, die auf der entgegengesetzten sichtebar werden. Man bedeckt das Blech mit Harz auf derSeite, wo die Zeichnung angebracht werden soll, und derLöthkolben mufs so heifs sein, dafs das Zinn bei dessenBerührung schmilzt. Um die Krystallisation darzustellen,bestreicht man die entgegengesetzte Seite mit einem Ge-menge von Chlorwasserstoffsäure und Salpetersäure, dienicht sehr concentrirt sein darf, weil dann die ganze Zinn-bedeckung leicht abgelöst wird, und wenn die Krystallemit hinreichendem Glanz hervorgetreten sind, taucht mandas Blech in reines Wasser ein; sie wird dann einige Malmit etwas kaustischer Kalilauge überstriclien, um das dünne