Schwefeleisen.
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der ich weiter unten mehr anführen werde. Daher kanndie völlig gesättigte Verbindung nur auf die schon ange-führte Art erhalten werden, wobei die Temperatur nichtgestattet, daTs sich das Eisen auflöst, aber wobei diesesden ganzen Ueberschufs von Schwefel aufnimmt, welchersich an der äufseren aus Schwefeleisen bestehenden Rindekönnte gebildet haben. —• Man kann diese Verbindungauch auf dem nassen Wege erhalten, wenn man eine Auf-lösung eines Eisenoxydulsalzes mit einem wasserstoffge-schwefelten Schwefelsalze niederschlägt. Der Niederschlagist schwarz. Auf ein Filtrum gesammelt und gewaschenfängt er an sich aufzulösen, sobald der Ueberschufs desFällungsmittels beinahe abfiltrirt ist, und die durchgehendeFlüssigkeit wird grün, obgleich sie sehr wenig aufgelöstenthält. Versetzt man diese Flüssigkeit mit wasserstoffge-schwefeltem Schwefelammonium, so löst sich der Nieder-schlag nicht auf, und wenn sich etwas würde aufgelösthaben, setzt es sich ab, wenn die Flüssigkeit erwärmtwird. Wenn man den schwarzen, noch nassen Nieder-schlag an der Luft stehen läfst, so nimmt er nach einigenStunden eine grauweifse Farbe an, weil sich das Eisenoxydirt und die Farbe des Schwefels sichtbar wird. —Diese Verbindung kommt im Mineralreich äufserst seltenvor; in diesem Falle ist ihre Anwesenheit in Gruben ge-fährlich, weil sie sich bei der Einwirkung der Luft undder Feuchtigkeit in schwefelsaures Eisenoxydul zu ver-wandeln anfängt, wobei die Temperatur oft bis zum Ent-zünden steigt. In den englischen Steinkohlengruben z. ß.ist es bisweilen geschehen, dafs grofse zusammengelegteVorräthe von Steinkohlen, nach einem starken Regen, sichentzündet haben und verbrannt sind; daher scheidet manjetzt mit Sorgfalt diese Verbindung von den Kohlen ab. InKilkerran in Ayrshire gerieth aus dieser Ursache vor mehrals 70 Jahren eine grofse Kohlengrube in Brand. InJohnstown, nahe bei Paisley, entzündete sich ein sehrmächtiges Steinkohlenflötz, welches mit der äufserstenHeftigkeit brannte; an einer Stelle war eine Länge von100 Klaftern in vollem Weifsglühen, und die Flamme
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