Schwefclcisen.
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Manganoxydul, und andere, in welchen das Eisenoxyd vonChromoxydul ersetzt wird, ohne dafs im Mindesten dieKrystallform verändert wird, aus demselben Grund, wieich schon zuvor erwähnte, dafs Mitscherlich gezeigthat, dafs Phosphorsäure in einer krystallisirten Verbin-dung Arseniksäure, ohne Veränderung der Form, er-setzen kann.
Schwcfeleisen.
Die Verwandtschaft des Eisens zum Schwefel ist sehrgrols. Erhitzt man eine eiserne Stange in einer Esse vordem Gebläse, bis sie die Schweifshitze erhalten hat undzu sprühen anfängt, nimmt sie darauf heraus und bestreutsie mit Schwefel, so wird das Eisen aufgelöst und eströpfelt flüssiges Schwefeleisen in grofsen Tropfen herab.Stellt'man auf eine Eisenstange, die zu dieser Hitze ge-bracht ist, ein Stück Stangenschwefel, von rundem, ova-lem oder viereckigem Umkreis, so geht es in wenigenSecunden durch, und das Loch hat die bestimmte Formdes Schwefelstücks. Auf Stahl geschieht dieses noch ge-schwinder. Das Gufseisen läfst sich aber auf diese Weiseweder durchbohren, noch mit Schwefel verbinden, son-dern der Schwefel verdampft vollständig. Von dem Eisenkennen wir fünf Schwefelungsstufen.
1) Die erste Schwefelungsstufe wird, nachArfvedsons Versuchen, erhalten, wenn man basisches,schwefelsaures Eisenoxydul in einem Strom von Wasser-stoffgas glüht. Wasser und schweflichte Säure entweichen,und ein schwarzgraues Pulver, welches, mit einem hartenKörper gerieben, einen grauen metallischen Strich giebt,bleibt zurück. Es besteht aus 93,1 Th. Eisen und 6,9 Th.Schwefel, oder 100 Th. Eisen nehmen 7,412 Th. Schwe-fel auf. Es löst sich auf Kosten des Wassers in Säurenleicht auf, indem ein Gemisch von 7 Th. Wasserstoffgasund 1 Th. Schwefelwasserstoffgas entwickelt wird.
2) Die zweite Schwefelungsstufe ist gleich?falls von Arfvedson entdeckt. Sie wird durch einegleiche Behandlung des wasserfreien, schwefelsauren Eisen-