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Eisen.
am schwierigsten rein und in isolirter Form zu erhaltensind. Es kann durch Niederschlagen aus Eisenoxydulsal-zen nicht erhalten werden, weil es während des Waschensund Trocknens auf Kosten der Luft so schnell oxydirtwird, dafs sich der gröfste Theil davon in Oxyd verwan-delt. Am besten soll man es, nach Bucholz’s Versuchen,bekommen, wenn Eisen in der Glühhitze durch Wasser-dämpfe oxydirt wird. Es ist schwarz von Farbe, öftersrnetallischglänzend, spröde und bei einer sehr hohen Tem-peratur schmelzbar zur spröden, schwarzen, glänzendenMasse, die nicht im Geringsten glasartig ist. Wie ge-glühete Thonerde und Zirkonerde u. m. a., löst es sichnach dem Glühen sehr schwer in Säuren auf; aber dieSalze, welche es giebt, sind ganz dieselben, wie diejeni-gen, welche man erhält, wenn metallisches Eisen unterEntwickelung von Wasserstoffgas von den Säuren aufge-löst wird. Es wird vom Magnet gezogen und kann selbstmagnetisch werden. Es kommt in der Natur nicht reinvor, sondern es ist immer mit einem anderen Körper ver-bunden. Im Magneteisensteine ist es mit Eisenoxyd, undim magnetischen Eisensande mit Titansäure verbunden.Das Oxydul kann mit Wasser zu einem Hydrat verbun-den werden, welches man als einen weifsen Niederschlagbekommt, wenn ein Oxydulsalz mit kaustischem Alkaliniedergeschlagen wird. Dieser Niederschlag wird durchdie geringste Einwirkung der Luft grau, darauf grün,dann schwarzblau und endlich gelb. Kocht man ihn ineinem gegen den Zutritt der Luft verschlossenen Gefäfse,so nimmt er durch das Abscheiden des Wassers vom Oxy-dul in der Siedhitze eine schwarze Farbe an, eben so wiees mit verschiedenen anderen Hydraten, z. B. mit demdes Zinnoxyduls und des Kupferoxyds, geschieht. DasEisenoxydul besteht aus 77,23 Tb. Metall und 22,77 Th.Sauerstoff, oder 100 Th. Metall nehmen 29,47 Th. Sauer-stoff auf.
b) Das Eisenoxyd kommt, wie ich bei den Eisen-erzen angeführt habe, sehr häufig in der Natur vor. Esist oft krystallisirt, hat dann eine graue Farbe und metal-