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Eisen.
verbrennt auf Kosten der Luft, wobei der Aufwand vonKohle und das Verbrennen des Eisens gröfser wird,aber das Eisen ist der mechanischen Beimengung vonSchlacke und fremden Körpern weniger ausgesetzt undwird dichter.
Das gefrischte Eisen wird aus dem Heerde genom-men und unter grofsen durch Wasser getriebenen Häm-mern ausgeschmiedet. Bei einem jeden Hammarschlagewird eine grofse Menge der in der Masse mechanisch ein-gemengten Schlacke ausgeprefst, auf deren Kosten dieKohle des Gufseisens verbrannt worden ist. Sobald diemetallischen Theile durch diese Arbeit hinlänglich an ein-ander haften und die Schlacke völlig ausgeprefst wordenist, wird das Eisen zu Stangen oder Stäben von verschie-denen Dimensionen geschmiedet, und bekommt in diesemZustande den Namen St ab eisen. So kommt das ge-schmeidige Eisen iin Handel vor.
Diese ist die in Schweden gebräuchlichste Methode,das Stabeisen zu bereiten. Man hat in England eine an-dere Frischmethode mit Vortheil versucht, bei welcher dasRoheisen vorher umgeschmolzen wird, um es von einemTheil der Kohle zu befreien, worauf man es in der Flammeeines Flammenofens schmilzt, wodurch die darin befind-liche Kohle und andere fremde Bestandtheile oxydirt wer-den, bis das Eisen frischt. Dieses Verfahren ist in Eng-land unentbehrlich, um ein einigermafsen gutes Stabeisenzu erzeugen, weil man daselbst keine Holzkohlen besitzt,sondern Steinkohlen anwenden mufs, deren fremde Bei-mengungen, vorzüglich an Schwefel, ein untauglichesEisen geben würden, wenn die Kohlen und das Eisenwährend des Frischens mit einander in Berührung kämen.Das gefrischte Eisen wird zwischen gefurchten Walzenzusammengeprefst und zu Siäben ausgewalzt, wobei es vonSchlacke befreit wird. Man biegt nachher die Stäbe um,schweifst sie zusammen, und ziehet sie von Neuem durchWalzen in Stäbe aus, welches Verfahren mehreremal wie-derholt wird, wodurch man ein gleichförmiges Eisen er-hält. Dieses Eisen ist sehr weich, aber nicht frei von