Nickel.
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höheren Temperatur abgiebt und zum Metallkönig fließt.Dieses geschieht am besten, wenn das gereinigte Oxyd ineinen bedeckten hessischen Tiegel gelegt und der stärk-sten Hitze des Porzellanofens ausgesetzt wird. Das erhal-tene Metall ist jetzt rein, auch wenn das Oxyd eine Bei-mischung fremder Metalloxyde würde enthalten haben,die dann mit der Masse des Tiegels verschlackt werden,wenn es nicht zugleich Arseniksäure enthielt, welche dem-selben einen Gehalt an Arsenik giebt.
Das Nickeloxyd kann durch Wasserstoflfgas reducirtwerden. Wenn diese Reduction bei einer Temperaturgeschieht, die kaum zum anfangenden Glühen geht, sobat das reducirte Metall, nach dem Erkalten im Wasser-stoffgase, die Eigenschaft, sich zu entzünden und zu Nik-keloxyd zu verbrennen, so wie es in die Luft gebrachtwird. Eine geringe Einmengung irgend einer der eigent-lichen Erden, die mit dem Nickeloxyd zugleich gefälltworden ist, bewirkt, dafs auch das bei Glühhitze durchWässerstoffgas reducirte Nickel sich an der Luft entzün-det. (Siehe unten die Reduction des Eisens durch Was-serstoffgas.)
Das geschmolzene Nickel hat, wenn es koballfrei ist,eine silberweifse Farbe, ist in der Luft unveränderlichund sowohl kalt als rothgliihend vollkommen geschmei- *dig, so dafs man es in dünne Bleche von Zoll Dickeausgewalzt und zu Drath von T r s Zoll an Durchmesser aus-gezogen hat. Es ist beinahe so strengflüssig wie Mangan.Das eigenthümliche Gewicht des Metalls ist, nach Rich-ter, 8,'279, und das des ausgeschmiedeten 8,666. Tup-puti fand das eigenthümliche Gewicht des mit Kohlen-pulver reducirten Metalls =8,18, und nach dem Aus-schmieden = 8,S7. Es ist magnetisch, beinahe so stark wieEisen, und behält angenommenen Magnetismus, so dafses zu Compassen angewandt werden kann.
Bei einer sehr hohen Temperatur läfst sich das Nickelin Sauerstoffgas entzünden, z. B. wenn man es auf eineKohle legt, diese anzündet und Sauerstoffgas darauf leitet.Ich habe auch gesehen, dafs ein Nickeldratb, an dessen
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