Druckschrift 
2,1 (1826)
Entstehung
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Zink.

gen Metallen wird Antimon, Tellur, Arsenik und Wis-muth durch Zink reducirt und niedergeschlagen. Mehrerevon den Metallen, die vom Zink nicht reducirt werden,fällt es als Oxyde, während das Zink auf Kosten desWassers und der Luft oxydirt wird, und das Zinkoxyd,als die stärkere Base, das vorher aufgelöste Oxyd nieder-schlägt. ,,

Z i n 1t o x y d e.

Das Zink hat drei bekannte Oxydationsstufen, ßj DasSuboxyd wird an der Oberfläche des metallischen Zinksgebildet, wenn es lange der Einwirkung der Luft ausge-setzt,' oder wenn Zink lange in einer höheren Tempera-tur gehalten wird, die jedoch diejenige, wobei das Metallschmilzt, nicht übersteigen darf, oder auch wenn Zinkvon Wasser lange bedeckt liegt. Dasselbe ist schwarzgrau,so lange es nafs ist, aber bei dem Trocknen wird es hell-grau. Es bildet gewöhnlich eine dünne Rinde, die nichtzunimmt, nicht weiter von der Luft verändert wird, hartist und stärker, als das Metall selbst, sowohl der mecha-nischen als chemischen Einwirkung anderer Körper wider-steht. Ein auf der Oberfläche hinreichend suboxydirtesStück Zink löst sich äufserst langsam in Säuren und erstin der Siedhitze auf. Es ist dieses Zinksuboxyd dasselbe,welches bei dem Gebrauch der elektrischen Säule soviele Schwierigkeiten bei dem Scheuern der angewandtenPlatten verursacht. Man erhält es auch, nach Dulong,wenn oxalsaures Zinkoxyd in Destillationsgefäfsen erhitztwird, wobei sich ein Gemenge von kohlensaurem Gasund Kohlenoxydgas entwickelt, und das Suboxyd in derRetorte zurückbleibt. Man hat behauptet, dafs diesesOxyd nicht existire, und dieses dadurch beweisen wol-len, dafs es in den meisten Fällen, bei der Einwirkungder Säuren, in Zinkoxyd, welches sich sogleich auflöst,und in metallisches Zink, welches mit Entwickelung vonWasserst offgas aufgenommen wird, zerfällt. Aber diesesVerhalten, sich durch Einwirkung der Säuren in Oxyd