Schwefelzinn.
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düngen von zinnsauren Erdarten nieder, die von Säurenohne Aufbrausen aufgelöst, oder zerlegt werden. Zinn-saures Alkali, mit Auflösungen von Erden und Metalloxy-den gemischt, schlägt zinnsaure unauflösliche Salze, indemselben Sättigungszustande wie derjenige des alkali-schen Salzes, nieder, welche bisher wenig untersucht wor-den sind, aber die oft bei der Analyse zinnhaltiger Stoffegebildet werden und die Untersuchung erschweren. Diezinnsauren Salze zeichnen sich alle dadurch aus, dafs siebeim Glühen so zersetzt werden, dafs der gröfsere Tlieildes Zinnoxyds in eine Art von chemischer Indifferenzübergeht und die Base verläfst, die nur eine geringeMenge Zinnoxyd behält. Hat die Base Gelegenheit, Koh-lensäure aufzunehmen, so verlädst sie das Zinnoxyd gänz-lich. Das Zinnoxyd besteht aus 78,67 Th. Zinn und21,33 Th. Sauerstoff, oder aus 100 Th. Metall und 27,2 Th.Sauerstoff. Seine Sältigungscapacität als Säure hat nochnicht mit Sicherheit bestimmt werden können. In demNiederschlage, welcher von Barytwasser aus zinnsauremKali erhalten wird, enthält das Zinnoxyd S Mal so vielSauerstoff als die Baryterde, wonach sie also 2,666 seinwürde. Es ist jedoch wahrscheinlich, dafs es in mehr ge-sättigten Verbindungen doppelt so grofs ist oder 5,333.
Das Zinnoxyd wird in technischer Hinsicht ange-wandt, theils zum weifsen Glase, welches den NamenEmail, Schmelz, hat, theils als Polirpulver für Sachen,die aus harten Stoffen gearbeitet sind, wozu es auf dieArt bereitet wird, dafs man das Zinn in offener Luftschmilzt, das dadurch gewonnene Oxyd in einer Muffelmehrere Stunden lang glüht, bis es beinahe weifs gewor-den ist, und es darauf pulvert und schlämmt.
S cli wefe 1 zinn.
Das Zinn verbindet sich mit Schwefel in drei be-kannten Verhältnissen. Die Verbindung im Minimumgeschieht leicht, obgleich dazu eine Temperatur erfordertwird, die den gröfsten Tlieil des Schwefels verjagt, wes-halb eine völlig gesättigte Verbindung nicht ohne Um-