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4,2 (1831) Chemische Operationen und Geräthschaften, nebst Erklärung chemischer Kunstwörter in alphabetischer Ordnung
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Zeichen.

Ich habe den Leser nur noch zu erinnern, da Ts ichzweierlei Bezeichnungsarten für Zusammensetzungen ge-braucht habe, von denen die schon beschriebenen chemi-sche Zeichen , und die anderen, über die ich hier nocheinige Worte sagen will, mineralogische Zeichen genanntwerden. Diese letzteren unterscheiden sich von den erste-ren dadurch, dafs darin die Sauerstoff-Atome nicht ausge-drückt sind ; sie werden nur für die Verbindungen derKieselsäure mit Alkalien, Erden und einigen Metalloxydengebraucht, die alle durch die Anfangsbuchstaben ihrer la-teinischen Namen ausgedrückt werden, und zwar wirdhierzu, um Verwechselung zu vermeiden, stets nur Cursiv-schrift genommen. Die Oxyde werden von den Oxydu-len dadurch unterschieden, dafs das Zeichen der ersterenein grofser, und das der letzteren ein kleiner Buchstabe ist;z. B. Mn =. Manganoxyd, mn Manganoxydul. DieZeichen drücken die Mengen eines jeden dieser Körperaus, die gleiche Mengen Sauerstoff enthalten. MS bedeu-tet eine Verbindung, worin Thonerde und Kieselsäuregleich viel Sauerstoff enthalten, ln AS* enthält die Kie-selsäure 3 mal tien Sauerstoff der Thonerde, in A 2 S dieThönerde doppelt so viel Sauerstoff als die Kieselsäure,n. s. w. Diese mineralogischen Zeichen sind weniger voll-ständig, als die chemischen; allein da die Anzahl voneinfachen ,Atomen in den Erden nur erst vermuthungs-weise bekannt ist, so haben diese Zeichen den Vortheil,die chemische Constitution eines Fossils einigermafsen rich-tig darzustellen, ohne dafs sie etwas zu bestimmen brau-chen , was sich nicht durch Versuche ausmitteln läfst.Die Grundzeichen sind folgende: K Kali, N z= Na-tron, L = Lithion, B Baryterde, Sr Strontianerde,C Kalkerde, M Talkerde, A Thonerde, G Be-ryllerde (oder Glycinerde), Y Yttererde, Z Zink-oxyd, Ce Ceroxyd, ce Ceroxydul, Mn Man-ganoxyd, mn Manganoxydul, F Eisenoxyd, f Ei-senoxydul, S Kieselsäure.