Löthrohr.
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weit theurer, als er sonst zu sein braucht. Man kanndiesem zuvorkommen, wenn die hintere Kante, in welchedas Gelenk eingeschnitten ist, und die hintere Seite desDeckels ganz eben gemacht wird, worauf man über beideScheiben von Maroquin leimt, so dafs der Deckel unddie hintere Kante ganz davon bedeckt wird. Das Leder,das bei der OefFnung des Deckels sich biegt, dient als Ge-lenk vollkommen mit denselben, wenn nicht mit gröfserenVortheilen, wie das in das Holz eingepafste Gelenk. Je-des von den Reagentien, die am meisten gebraucht wer-den, hat seinen eigenen Kasten, und die, die nur seltenund in einzelnen Fällen angewandt werden, wickelt manin Papier ein, und verwahrt viele zusammen in derselbenAbtheilung. Auf Reisen bedient man sich mit gröfsererSicherheit, wegen vollkommner Dichtigkeit, kleiner Glä-ser mit einer weiten OefFnung, die man mit einem Korkeverschliefsen kann. Man hat eben so viele Gläser alsAbtheilungen in dem hölzernen Kasten, und stellt sie inein Kästchen von lackirtem Eisenbleche, das die Formund Gröfse des hölzernen Kastens hat, und so gemachtworden ist, dals die Gläser darin passen und einen klei-nen Druck erfordern, um eingesetzt werden zu können.Das Kästchen hat •§. der Höhe der Gläser, das Uebrigewird vom Deckel bedeckt, der kein Gelenk hat, sondernüber eine dünnere Kante des Kästchens geschoben wer-den kann, wie bei einer gewöhnlichen Tabacksdose. —Diese Verwahrungsart für die Flüsse ist von Sefströmin der Bergschule von Fahlun eingeführt worden, undwird bei den Reisen der Zöglinge nach den Bergwerkenbenutzt.
10. Eine vierechige Schüssel von unverzinntem Ei-senbleche, 12 bis 14 Zoll im Viereck mit 2 Zoll hohenumgelegten Kanten. Diese Schüssel dient, um die Lampewährend des Blasens darin aufzustellen, und damit, wenndie Stückchen zuweilen herunterfallen, sie in diese Schüs-sel kommen, wo sie leicht wiedergefunden werden kön-nen. Zu diesem Zwecke wird der Boden der Schüsselmit reinem Papier bedeckt.
11. Ein Kork, mit einer durchgestecliten Glasröhre