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Lütlirohr.
Ursache wegen nicht tauglich. Ich habe nicht Gelegen-heit gehabt, Buchsbaum zu versuchen. Gähn vermutheteimmer, dafs diese Art Holz die beste Löthrohrkohle gebensollte; aber er hatte beinahe nur Erfahrung von Kohlevom Nadelholze. Von den vielen Arten Kohle, die ichGelegenheit gehabt habe in Ländern zu versuchen, wodie letztgenannte nicht erhalten werden konnte, habe ichgefunden, dafs Kohlen von Salix alba, oder von Sali-ces im Allgemeinen die besten sind. Gleichwohl gebeich den Vorzug einer Kohle von reifem und geradege-spaltenem Fichtenholze, welche man mit einer Säge inlange parallelepipedische Stücke schneidet, die, wenn siegut abgeblasen sind, die Hände nicht beschmutzen. Mangebraucht nur die Seiten, wo die Jahresringe auf derKante stehen, weil die Flüsse auf der andern sich aufder Oberfläche der Kohle ausbreiten. Da der Zwischen-raum zwischen den Jahresringen eher verbrennt, als dieJahresringe selbst, so gewinnt man dadurch den Vortheil,dafs die Probe nicht auf ihnen liegt, und daher nur einPaar Berührungspunkte mit der Kohle hat.
Dafs alle Kohle, von welchem Holze man sie auchnimmt, gut ausgebrannt sein mufs, versteht sich von selbst,weil die, welche prasseln, rauchen und brennen, nichtangewendet werden können.
Gähn vermuthete, dafs Kohle, welche manchmal inunsern Hohöfen unverbrannt bis zur Form herunterkommt,besonders gut zu einer Löthrohrkohle passen würde, v/eilsie einen Theil von ihrer Brennbarkeit verloren hat, unddaher nicht so leicht verzehrt wird. Ich sammelte dahereinmal solche Kohlen von einem Hohofen. Ich fand sieweit schwerer und fester, als gewöhnliche Kohle, unddabei weit schwerer verbrennbar. Aber ich erstauntesehr, als ich fand, dafs ich auf dieser Kohle nicht die-selbe hohe Temperatur erhalten konnte, wie auf der ge-wöhnlichen. Ich schrieb diefs im Anfänge dem Umstandezu, dafs die strahlende Wärme, welche auf unsern ge-wöhnlichen Kohlen von den, die Probe nah umgeben-den in Brand gesetzten Theilen der Kohle ausströmt,