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Lampe, eleclrische.
Weise hervorgebracht, dafs ein, aus einer feinen Röhreausströmender feiner Strahl von Wasserstoffgas durch einenelectrischen Funken entzündet wird.
Das Instrument ist Taf. III. Fig. 27. abgebildet, istgegenwärtig so allgemein im Gebrauche, und findet sich,in den verschiedensten Formen, so allgemein im Handel,dafs schon die blofse Anschauung der Figur hinreichenwird, auch die innere Construction kennen zu lernen.A ist der gläserne Behälter für das Wasserstoffgas. B einzweiter zur Aufnahme des Wassers, welches das Gas her-ausdrückt. GUI ist die mit einem Hahn versehene mes-singene Röhre zum Ausströmen des Gases. Diesen. Theilsieht man in Fig. 28. von oben, nebst der Leitung caedzum Ueberspringen des electrischen Funkens, welcher andem Drath XTY von dem in einem hölzernen Kasten be-findlichen kleinen Electrophor MN, beim Aufheben seinesDeckels OBQR, heraufgeleitet wird. Beim Umdrehendes Hahns I springt er zwischen den Dräthen c und din dem Moment über, wo zugleich aus der feinen Oeff-nung b das Gas ausströmt, und entflammt dasselbe.
Diese Lampe wird auf die Weise mit Wasserstoffgasgefüllt, dafs man den, mit der Schraube f festgeschraub-ten Theil caed, Fig. 28., abnimmt, die vorderste Spitzeder Röhre GH, F’ig. 27. (nämlich bg in Fig. 28.), ab-schraubt und dafür eine andere, abwärts gebogene, untenmit einem Kork versehene messingene Röhre anschraubt,die auf eine mit verdünnter Schwefelsäure und Zink ge-füllte Flasche gepafst wird. Die Flasche A ist zuvor mitWasser gefüllt worden; das sich entwickelnde Gas dringt,nach Oeffnung des Hahns, in die Flasche, und treibt dasWasser durch die bis nahe an den Boden reichende Glas-röhre aus A nach B hinauf, aus welchem letzteren dasüberschüssige Wasser durch einen Heber abgenommenwird. Nachdem A mit Gas gefüllt ist, wird der Hahngeschlossen und die Theile wieder angesetzt.
An der kleinen Wasserstoffgasflamme zündet man be-liebig Papier, ein Licht, namentlich einen Wachsstock, undam besten eine Spirituslampe an, welche beide letztere