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4,2 (1831) Chemische Operationen und Geräthschaften, nebst Erklärung chemischer Kunstwörter in alphabetischer Ordnung
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Lampen, chemische.

bis auf den Boden des Behälters bd, mit dem anderenSchenkel bis x etwas tiefer, als der Boden des Behälters,geht, und mit dem dritten, aufwärts gehenden Schenkel xtsich in einen darauf ausgeblasenen kleinen Trichter endigt.Durch diese Röhre wird der Alkohol eingegossen, dessenStand im Schenkel xt seine Höhe in der Lampe anzeigt,und also zu erkennen gibt, wann von Neuem aufgegossenwerden mufs. Unter der Lampe ist auf dem Brettchenuv ein Einschnitt zur Aufnahme eines kleinen, rundenPorzellannapfs no. Mit dieser Einrichtung soll Reinlich-keit bezweckt werden; denn es läfst sich das Verschütten,Uebergiefsen, Ueberkochen u. dgl. von Spiritus nicht stetsmit völliger Sicherheit vermeiden, und es wird dadurchdas darunter befindliche Brettchen so verdorben, dals manes niemals rein halten kann, während auf der anderenSeite kein Anstrich oder Eirnifs den Reagentien wider-steht, denen es möglicherweise ausgesetzt wird. Der Napfdagegen, der dergleichen aufnimmt, ist leicht heraus zunehmen und zu reinigen, und zuweilen ist man froh, dasVerschüttete ohne gar zu grofsen Verlust oder Verunreini-gung wieder aufsammeln zu können. Ueber der Lampesitzt der Arm ry s, wovon der Theil ry vorne der Längenach eingeschnitten ist, und in diesem Einschnitt vermit-telst einer kleinen Schraube den aus einem dicken Stahl-drath gebogenen und mit abgeplatteten Enden versehenenRing ys hält, wie Fig. 23. zeigt. Dieser ganze Arm kannauch mit dem Ring aus einem Stück gemacht werden,was aber weniger zu empfehlen ist, da durch diesen Arm,weil er alsdann dicker sein mufs, bei Glühversuchen aufder Lampe viel mehr Wärme an das Stativ abgeleitet,die Wirkung der Lampe also vermindert wird. Zuwei-len bringt man über diesem Arm noch einen zweitenmit kleinerem Ring an, zum Festhalten von Kolben beiKochungen.

Mit dieser Lampe, wenn die relativen Maafse ihrerTheile, so wie in der Abbildung, richtig beobachtet sind,lassen sich alle Temperaturgrade erhalten, zwischen dem,wodurch eine Flüssigkeit, ohne zu kochen, nur in gelin-