Gastransporteur — Gewicht, spec, 867
Figur zeigt. Beim Gebrauche dieser Röhre wird DCBmit Quecksilber gefüllt, und DC in das Gefäfs mit Gasgeführt. Beim Herausziehen des Pistons wird das Gas inDC eingezogen, welches man alsdann in ein anderes Ge-fäfs bringt, und darin das Gas wieder ausdrückt. Ist DCgraduirt, so lassen sich auf diese Weise genau bestimmteQuantitäten von Gas transportiren.
Gaswanne , — siehe Wanne.
Gewicht, specif i iches (Gravitas specifica) —nenntman das Gewicht eines Körpers, verglichen mit dem Ge-wicht eines gleichen Volumens reinen, destillirten Wassers.Zur Vollständigkeit chemischer Untersuchungen ist es noth-wendig, mit aller Sicherheit das specifische Gewicht derKörper bestimmen zu können.
Aufser den weniger genauen Methoden zu diesen Be-stimmungen, deren ich in der Kürze unter dem ArtikelAräometer erwähnte, hat man die sicherere, in allen Fäl-len den Vorzug verdienende, das specifische Gewicht aufeiner guten Waage zu bestimmen. Hierüber werde icheinige Regeln angeben.
1) Feste, in Wasser unlösliche Körper, die schwererals Wasser sind. Man wiegt den Körper in der Luft,und nachdem sein Gewicht mit Genauigkeit gefunden ist,wiegt man ihn in destillirtem Wasser, dessen Temperaturman zuvor bemerkt hat. Zu dieser Wägung mufs dieWaagschaale auf ihrer äufseren Seite einen kleinen Hakenhaben, und so hoch über der Basis, worauf die Waagesteht, hängen, dafs ein Gefäfs mit Wasser darunter gestelltwerden kann. Der gewogene Körper wird an einem Haaroder an dem feinsten Faden von roher Seide aufgehängt,in das Wasser gesenkt und mit einer Schlinge am Haaran den Haken der Waagschaale aufgehängt. Der Körpermufs frei im Wasser hängen, und weder die Oberflächedes Wassers, noch das Glas berühren. Bei seiner Ein-senkung in das Wasser wird er nicht immer an allenPunkten von demselben benetzt, und hierdurch entstehtdann eine Blase auf seiner Oberfläche, die ihn leichtermacht, als er eigentlich ist. Diefs verhindert man am
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