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4,2 (1831) Chemische Operationen und Geräthschaften, nebst Erklärung chemischer Kunstwörter in alphabetischer Ordnung
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Gasbehälter.

af weg, und das Wasser fliehst nur durch ghi ein, wasaber dann viel langsamer geht. In dem Maafse, als sichder Behälter füllt, steigt das Wasser in der Glasröhre kl,woran man also den Grad seiner Füllung beobachten kann.Sobald die Röhre voll ist, fliefst das Wasser durch Binaus. Man verschliefst alsdann diese Röhre und läfst dienoch in der Wölbung des Deckels befindliche Luft durchaf austreten; sieht man, auch bei gelindem Anstofsen,keine Blasen mehr kommen, so werden die Hähne zu-geschraubt. Der mit Wasser gefüllte Gasbehälter wirdnun, wenn er mit Gas gefüllt werden soll, über einenZuber oder Eimer gestellt, und die Oeffnung bei D auf-geschraubt, wobei natürlicherweise kein Wasser ausfliefst,so lange keine Luft eindringen und seine Stelle ersetzenkann. Durch die Oeffnung D führt man die Röhre ein,aus welcher sich das Gas entwickelt. Dieses steigt durchdas Wasser auf, welches nun bei D ausfliefst und sich indem unterstehenden Gefäfse sammelt. Bei langsamerenGasentwickelungen pflegt hierbei das Wasser rings um denBoden des Behälters herum, und nicht in das dazu be-stimmte Gefäfs zu fliefsen. Diesem Uebelstande läfst sichentweder dadurch Vorbeugen, das man den Gasbehältermitten in das Aufsammlungsgefäfs setzt, oder dafs man sicheine besondere Röhre machen läfst, welche, nach Abnahmeder Schraube auf D, in dieselben Gänge pafst. Sobaldin den Behälter so viel Gas gekommen ist, dafs man inder Glasröhre kein Wasser mehr sieht, wird die Entwicke-lungsröhre herausgenommen und die Schraube 1) wiederaufgesetzt. Soll das aufgefangene Gas gebraucht und Por-tionen davon in andere Gefäfse gebracht werden, wirdWasser in den oberen Behälter gegossen, eine mit Wassergefüllte Flasche oder Glocke über die Oeffnung von efgestürzt und die Hähne von af und gh geöffnet. DasWasser fliefst dann durch die Röhre ghi, und das da-durch herausgedrängte Gas kommt durch af und sammeltsich in dem übergestürzten Gefäfse an.

Will man dagegen das Gas zu Gebläse-Versuchenbrauchen, so läfst man es durch Bin ausströmen, während