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4,2 (1831) Chemische Operationen und Geräthschaften, nebst Erklärung chemischer Kunstwörter in alphabetischer Ordnung
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Analyse.

indem es im Wasser eine dünne, vveifse Wolke bildet.Ist der Niederschlag im ersten Augenblicke schwarz oderbraun, so zeigt es Schwefelwasserstoff an. Bisweilen nimmtdie überstehende Flüssigkeit nach einer Weile eine wein-rothe Farbe an, und behält ihre Durchsichtigkeit; diefsrührt von einem organischen Stoffe her.

6) Oxalsa.ures Ammoniak oder zweifach oxalsauresKali, schlägt oxalsaure Kalkerde nieder, die sich nurlangsam zu Boden setzt.

7) Die fdtrirte Flüssigkeit wird mit basischem phos-phorsauren Ammoniak versetzt, welches die Anwesenheitvon Talkerde entdeckt.

S) Kaustisches Alkali, schlägt Erd- und Metallsalzenieder. Ein weifser Niederschlag, der nach einer Weilegelb wird, zeigt einen Eisengehalt an, oder auch eineMenge Extractivstoff, welcher die niedergeschlagene Erdefärbt.

9) Neutrales kohlensaures Kali, schlägt diejenigenErd- und Metallsalze nieder, worin die Säure nicht Koh-lensäure ist.

10) Cyaneisenkalium, gibt mit eisenhaltigen, alkali-schen Wassern eine grüne Farbe, und nach einigen Stun-den setzt sich ein blaugrüner Niederschlag ab. Enthieltdas Wasser kein Alkali, oder wird dieses zuerst mit einerSäure gesättigt, so nimmt der Niederschlag sogleich eineblaue Farbe an. — Im gekochten Wasser reagirt das Cyan-eisenkalium nicht, wenn das Eisen in Kohlensäure aufge-löst war. Das rothe Cyaneisenkalium ist noch empfindli-cher als das gelbe, weil das Eisen in den Quellwassernnur als Oxydul enthalten ist, und daher mit jenem so-gleich Blau erzeugt.

11) Neutrales Goldchlorid, wird, nach Ficinus,von eisenhaltigen Wassern getrübt und setzt reducirtesGold ab, welches auch in den Wassern, die nicht mitCyaneisenkalium und Galläpfel reagiren, sichtbar sein soll.Die freie Säure mufs jedoch erst mit kohlensaurem Na-tron gesättigt sein.

12) Galläpfelsäure oder, in Ermangelung derselben,