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Analyse.
den letzteren Chlorwasserstoffsäuregas, ohne auf andereGase zu wirken. 7.J Geschmolzenes Chlorcalcium und kry-stallisirte Borsäure absorbiren Ammoniakgas, mit Hinter-lassung der meisten anderen Gasarten, kJ KrystallisirteBorsäure trennt das FluorkieseJsalz von anderen saurenGasen, womit es gemengt sein kann. I) Chlor conden-sirt im Dunkeln ölbildendes Gas und die Dämpfe vonBrandöl, und läfst Kohlenwasserstoffgas im Minimum zu-rück, zu dessen Condensation nachher Tageslicht erfor-derlich ist. Am Sonnenlicht explodirt es heftig; das über-schüssige Chlor wird mit Kalihydrat weggenommen, m.)Kalium scheidet Kohlenoxydgas von Kohlenwasserstoffgasab, wenn es im Gase erhitzt wird. Es wird auf Kostendes Kohlenoxyds oxydirt, condensirt es gänzlich, und läfstdas Kohlenwasserstoffgas zurück, n) Unverbrennlichkeitund Mangel aller Reaction zeigt Stickgas an. oJ Manpflegt auch durch Einführung verschiedener mit Reagentienbestrichener Papiere, die im Gas aufgehängt werden, ihreZusammensetzung zu erforschen, z. B. blaues oder gerö-tbetes Lackmuspapier, wenn man sehen will, ob das Gassauer oder alkalisch ist; in eine Auflösung von Eisenvitriolgetauchtes Papier, wenn man sehen will, ob das Gas Blau-säure enthalte u. s. w.
Für die quantitative Untersuchung möchte schwerlicheine andere Regel gegeben werden können, als dafs mansich dieser Reagentien, jedes für sich, auf eine solche Artbedient, dafs die von ihnen verursachte Absorption dieMenge eines jeden Gases für sich bestimmen kann.
Die Untersuchung gasförmiger Stoffe, von einem mitihrer Ausführung hinreichend bekannten Chemiker ange-stellt, gibt die sichersten aller Resultate, weil, bei derVergleichung der relativen Volume der Gase, die Fehlernicht leicht so grofs werden können, dafs nicht das rechteVerhältnifs, nach den Gesetzen der chemischen Propor-tionen, sogleich einzusehen wäre. Aber wenn man beieiner Analyse einen Bestandteil nach dem Gewichte, undden anderen durch Messung in Gasform und Reductionauf Gewicht bestimmt; so können gröfsere Fehler began-