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Analyse.
Probe gerade entspricht, ist öfters weniger zuverlässig,als diejenige, wo ein gröfserer Verlust aufrichtig angege-ben ist.
Gellt der Verlust über 2 p. C., und keine Umständewährend der Operation geben Anlals, diesen von einemFehler in der Analyse herzuleiten, so hat man einen Ge-halt von Alkali und bisweilen eine Säure im untersuchtenStoffe zu vermuthen. Wenn Fluor darin enthalten ist,erleidet das Fossil durch Glühen immer einen grofsenVerlust, welcher sich durch eine noch länger fortgesetzteFlitze vermehrt.
Ein anderer Umstand bei der Zusammenstellung desResultats der Analyse ist ein vermehrtes Gewicht. Beiungeübten Chemikern zeigt dieses unvollkommenes Aus-waschen der Niederschläge an, und ist ein grölserer F’eh-ler als der Verlust. In den Fländen erfahrener Chemikerrührt ein vermehrtes Gewicht davon her, dafs, wenn einFossil die niedrigeren Oxyde von Eisen, Mangan, Kobaltu. s. w. enthalten hat, das Resultat der Analyse gewöhn-lich die Quantität des höheren Oxyds angibt, welches da-bei gebildet worden ist, und dessen SauerstofF-Ueberschufsdann abgerechnet werden mufs. Dieser Umstand ist oftversäumt worden, und hat nicht selten beigetragen, grö-fsere Verluste zu verbergen. Noch ein Umstand kanneine fehlerhaft vermehrte Menge im Resultate verursachen,wenn sich nämlich, beim Niederschlagen eines Oxyds odereiner Erde, ein basisches Salz, z. B. von Chlor, Schwe-felsäure oder irgend einer anderen beim Versuche zuge-setzten Säure, gebildet hat, das sich bei dem Glühen ent-weder nicht zersetzt, oder erst bei einer Temperatur, biszu welcher man die Glühhitze der zum Wiegen bestimm-ten Körper gewöhnlich nicht erhöht. Man kann ziemlichsicher sein, dafs sich beim Niederschlagen mit kaustischemAmmoniak solche basische Salze bilden, wenn das Am-moniak nicht überschüssig zugesetzf, und die Flüssigkeitnicht mit dem Niederschlage eine Zeit lang macerirt wird.— Ich habe schon angeführt, dafs, wenn thonerdehaltigeMineralien mit Kali behandelt werden, man gewöhnlich