Stinkül von Yiverra Putorins.
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artige Materie Zurückbleiben, die sich nach Verdunstungdes Alkohols in verdünnter kochender Salzsäure auflöst,und dabei das Elain zuriickläfst. Aus der Säure läfst sichdas Harz durch Alkali fällen. — Das Fett ist auf gewöhn-liche Weise verseifbar. Es ist in Aether löslich. Aus sei-nen Versuchen schliefst der genannte Chemiker, dafs derZibeth freies Ammoniak, flüchtiges Oel, Harz, Fett, in Was-ser lösliche, braune, extractartige Materie, in Wasser undAlkohol unlöslichen, aber in Kali löslichen thierischen Stoff,den er Schleim nennt, enthält, und dafs in seiner Aschekohlensaures und schwefelsaures Kali, phosphorsaurer Kalkund etwas Eisenoxyd enthalten ist.
Der Zibeth wurde ehemals in der Medicin gebraucht,hat aber gegenwärtig nur eine sehr beschränkte Anwen-dung als lliechmittel.
i StinJiöl von Viverra Putorins. Dieses Thier hat zwi-schen dem Anus und Schwanz einen wallnufsgrolsen Beu-tel, welcher ein stinkendes Oel enthält, wovon das Thier,wenn es verfolgt oder gereizt wird, einen Theil ausspritzt,und welches durch seinen widrigen Geruch seine Feindezurückhält. Diese Flüssigkeit ist von Lassaigne unter-sucht worden. Sie ist ein dunkel bernsteingelbes Oel, vonhöchst ekelhaftem, knoblauchartigem Geruch, der schonvon geringen Mengen unerträglich und lange anhaltend ist.Es schwimmt auf Wasser, welches seinen Geruch annimmt.Alkohol von 0,S33 löst dasselbe mit goldgelber Farbe zueiner neutralen und durch Wasser fällbaren Lösung auf.Auf Papier macht es Fettflecken; davon verfliegt aber einTheil des Oels, und alsdann wird der übrige Fettfleckrosenroth.
Es besteht aus einem flüchtigen und einem fetten Oel,die sich durch Destillation mit Wasser von einander tren-nen lassen. Das flüchtige macht, nebst einem Antheil Am-moniak und Schwefelammonium, den riechenden Bestand-theil aus; letztere ertheilen dem Wasser, womit sie über-destilliren, die Eigenschaft, aus den Auflösungen der mei-sten Metallsalze Schwefelmetalle niederzuschlagen. Dasfette Oel ist geruchlos.